Freitag, 9. Februar 2018

#5 - Eintausend Fragen an mich selbst


Weiter geht es. Heute kein großes Wort vorab, denn auch dieser Teil ist kein Roman geworden.

F0081 Was würdest du tun, wenn du fünf Jahre im Gefängnis sitzen müsstest?
Vorher: alles planen, Verträge rechtzeitig kündigen, mich abmelden,...
Während der fünf Jahre: Viele Bücher lesen, Instrumente spielen lernen und wieder mit dem Zeichnen beginnen.

F0082: Was hat dich früher froh gemacht?

Dienstag, 6. Februar 2018

#4 - Eintausend Fragen an mich selbst

Teil vier - Woche sechs. Ich hänge hinterher, deswegen gehts einfach mal direkt los...

Freitag, 2. Februar 2018

#3 - Eintausend Fragen an mich selbst



Ich weiß nicht, ob es mir allein so geht ich denke nicht, aber ich liebe den Klang der Kirchenglocken am Morgen. Dieses Geräusch ruft unheimlich schöne, intensive Erinnerungen in mir hervor. Damals, wohnten wir am Wochenende in einer Wohnung in der Satdt und ich war ein Kindergartenkind. Eine kleine Wohnung direkt unter dem Dach im dritten Stock. Das Schlafzimmer meiner Eltern mit einer kleinen Wendeltreppe bis ganz oben unters Dach. Schnuckelig war sie, durch und durch. Sie war meine Wolfshöhle. Mein Zimmer war riesig, schwere weiße Vollholzmöbel und überall hellgrüne Akzente. Die Gardinen erinnern mich an weiße Schleierwolken, die leise vom Wind vorbeigetragen werden.

Diese Erinnerung ist so intensiv, ich glaube - und hoffe - ich werde sie niemals vergessen.

Das Fenster einen Spalt offen, die Gardinen im Luftzug fließend, erwache ich. Blinze, denn die Helligkeit schmerzt noch in den Augen. Mein Bett fühlt sich riesig an, die Decke kuschelig weich. Ich reibe mir die Augen und strecke meine Arme und Beine von mir. Recke mich. Blinzle Richtung Fenster. Ich höre die laufende Dusche, das Wasser fließen, durch die Wand. Höre, wie die Besteckschublade geöffnet, etwas entnommen und geschlossen wird.
Es ist Sonntag. Ich setze mich auf und

Mittwoch, 31. Januar 2018

#2 - Eintausend Fragen an mich selbst


Guten morgen ihr Lieben,
es ist jetzt kurz nach acht und ich glaube, heute wird ein lang ersehnter wunderschöner Tag. Ich stehe am offenen Fenster zu meinem Balkon, einen kleinen Kaffee in der Hand und die Vögel zwitschern. Eine Taube gurrt auf Nachbars Dach und in der Ferne beschwert sich eine Amsel lautstark. Eine Elster fliegt vorbei. Die Luft ist unheimlich klar, kühl. Die Zweige einer Birke wiegen sich sacht im Wind, kleine längliche Wolken ziehen an mir vorbei und die Sonne beginnt einige Kondenzstreifen gold leuchten zu lassen. Ich schließe die Augen, atme tief ein und versuche diesen Moment in mich aufzusaugen. Ihn bewusst zu genießen und ihn mit in die kommenden anstregenden Tage zu nehmen.

Solche Momente sind selten geworden in meinen jetzigen Leben. Aufgewachsen auf dem Land, nun in der Stadt wohnend. Mein Leben lang war die Natur nur eine Fensterscheibe getrennt von mir und heute morgen muss ich die Augen schließen, um Hochhäuser und Straßenlärm auszublenden. Ich vermisse die Ruhe und das Grün.

Durch die liebe Sari kam ich auf dieses kleine Selbstexperiment und heute gibt es Teil #2 der eintausend Fragen an mich selbst.

F0021: Ist es wichtig für dich, was andere von dir denken?

Dienstag, 23. Januar 2018

2018 // #1 - Eintausend Fragen an mich selbst



Da bist du also, 2018. Wie vielen anderen draußen in unserer Welt gibst auch du mir ein Gefühl von 'jetzt kann ich alles ändern', 'jetzt schaffe ich den Absprung' und 'alles auf Anfang'. Wenn die bunten Glitzerbälle in den Himmel steigen um Punkt Null Uhr denke ich an nichts anderes. Die Welt scheint still zu stehen, die Luft anzuhalten in diesen Tagen. Alle Kraft sammelt sich, bündelt sich. Und dann, am nächsten Morgen kommst du. Zweitausendachtzehn. Die Luft wirkt unglaublich klar und frisch an diesem Morgen. Die Gedanken noch jugendlich und frei. Man lässt seinen Ballast einfach in 2017 zurück. Beschwingt denke ich an dich, 2018. Was du mir ermöglichen wirst? Wir werden sehen.

Nach Ewigkeiten stöbere ich mal wieder durch meine Abos. Nach einer kräftigen 'Ausmiste-runde' verbleiben 13 Blogs in meiner Leseliste. Darunter die liebe Sari von heldenhaushalt.de und ich stoße auf einen ihrer Beiträge. Der Gedanke fesselt mich sofort. Eintausend Fragen und das Mysterium 'wer bin ich eigentlich?'. In 2017 habe ich zum ersten Mal in meinem Leben entdeckt, was 'Leben' eigentlich bedeuten kann. Wie viel mehr es sein kann. Dass die Möglichkeiten unendlich sind und dass nur wir selbst uns Grenzen setzen. Doch da